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Contests am park

Die Contests sind vom Absolut Park nicht mehr wegzudenken. Sowohl für Rookies als auch für Pros wird vieles geboten. Und damit Snowboarder und Freeskier auf ihre Kosten kommen, gibt es auch dieses Jahr wieder unsere bewährten Bewerbe.

SPRING BATTLE
Spring Battle im Absolut Park Flachauwinkl. Größter On-Mountain Contest in Europa für Snowboarder und Freeskier

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JIB KING
Jib King am Absolut Park in Flachauwinkl, Österreich. Ein Slopestyle-Contest für Freeskier und Snowboarder.

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Coming up: Spring Battle 2018 March 17th to 21st

SPRING BATTLE 2017

18. - 22.03. 2017


Fünf Tage lang trafen sich internationale und nationale Snowboard und Freeski Pros im Absolut Park Flachauwinkl, um sich beim Spring Battle — einem der letzten großen Events im Contest-Kalender 2017 — noch einmal richtig ins Zeug zu legen und einen erstklassigen Run zu filmen. Der Snowboarder Emil Ulsletten, der Freeskier Quinn Wolferman, die Snowboarderin Yuka Fujimori und die Freeskierin Sofia Tchernetsky überzeugten die Judges mit Style, Schwierigkeit und Sauberkeit ihrer Tricks und gewannen in den jeweiligen Kategorien.

Der Norweger Emil Ulsletten zeigte einen beeindruckenden Run mit einem Gap Boardslide 270 am Double Kinked Rail, einem Blunt 270 am Down Rail, einem Frontside 540 Frontside Grab an der Spine, einem Switch Backside Triple Cork 14 Mute Grab und einem Cab 1080 Nosegrab an den Kickern. Quinn Wolferman aus den USA beeindruckte die Judges mit einem Transfer 450 270 out am Double Kinked Rail, einem Nosebutter 540 in der Quarter Pipe, einem Rightside 270 am Down Rail, einem Bio 9 Reverse Japan Switch Right an der Spine, einem Double 9 Safety Grab und einem Left Double Misty 10 Safety Grab an den Kickern. Die Japanerin Yuka Fujimori lag mit ihrem Switch Boardslide am Down Rail, einem Noseblunt Lipslide am Down Rail, einem Indy Air an der Spine, einem Frontside 360 Frontside Grab und einem Backside 720 Mute Grab an den Kickern weit vor der Konkurrenz und auch die 14-jährige Kanadierin Sofia Tchernetsky legte sich ordentlich ins Zeug, obwohl sie die einzige Freeskierin war, die einen Run einreichte. Und auch der US-Amerikaner Grant Giller soll hier erwähnt werden, der eine komplette, stylische Line mit einem Fish-Board hinlegte.

Der Slopestyle-Kurs setzte sich dieses Jahr aus einem Double Kinked Rail, einem Down Rail, einem Transfer Rail, einer Quarter, einer Spine und zwei Kickern zusammen. Die Obstacles waren anspruchsvoll und immer wieder fielen unter den Fahrern Kommentare über die massiven Kicker mit ihren 22 und 24 Meter Tables, doch sie boten auch Raum für Kreativität und viel Airtime für fette Corks und Spins. Das Setup sollte herausfordernd sein, denn der Status des Spring Battles war 2017 in der World Snowboard Tour angehoben worden, und zwar auf einen WST Elite Level Event. Auch in der Association of Freeskiing Professionals ist das Spring Battle als AFP Gold Event hoch gerankt. Für die Teilnehmer waren somit mehr Tour-Punkte und ein höheres Preisgeld zu holen: 70.000 US-Dollar wurden insgesamt ausgeschüttet — und das obwohl der Event eher einer entspannten Jam Session unter Freunden glich als einem nervenaufreibenden Contest.

Fahrer lieben das Follow Cam Format

Bereits zum dritten Mal wurde das Spring Battle in dem innovativen Contest-Format der Follow Cam Jam Session ausgetragen: Dabei werden die Runs nicht direkt vor Ort bewertet, sondern die Fahrer finden sich in Teams zusammen, filmen sich in mehrtägigen Jam Sessions so oft sie wollen und reichen ein Video ihres besten Runs bei den Judges ein.

„Ich wollte schon lange hierher kommen, doch dieses Jahr bin ich zum ersten Mal beim Spring Battle und wirklich glücklich darüber. Ich mag Contests nicht so gerne, weil man immer nur zwei Runs hat, aber hier kann man jeden Trick versuchen und bei einem Contest Spaß haben — das ist wirklich super!“, erzählte Siegerin Yuka Fujimori begeistert.

Sofia Tchernetsky war ähnlicher Ansicht: „Das Format ist wirklich motivierend, ich habe noch nie so einen Contest gemacht — mit Filmen anstatt zwei formaler Runs, dann Judging und dann einem Finale. Man muss einfach Gas geben für das Video und man hat so viele Möglichkeiten, um das zu tun und seinen bestmöglichen Run zu bekommen, das ist toll!“

Der schweizer Freeskier Kai Mahler war bereits zum dritten Mal beim Spring Battle. Kommt er wieder? „Auf jeden Fall, ja. Es ist immer nice, jedes Jahr. Bis jetzt war das Wetter immer gut, zumindest ein paar Tage, und es ist sick hier.“ 

Der Drittplatzierte Seppe Smits steht bereits zum siebten Mal in Folge auf dem Spring Battle Podium und verrät, warum er immer wieder zurückkehrt: „Ich glaube, der Contest macht einfach wirklich Spaß und wir wohnen alle gemeinsam in den Chalets, also können alle Fahrer gemeinsam abhängen. Und ich spüre einfach keinen so großen Druck bei diesem Contest. Aus irgendeinem Grund ist das Wetter immer schön und es macht einfach wirklich Spaß, die Saison mit einem guten Contest zu beenden.“

Das Spring Battle ist Teil der World Snowboard Tour sowie der Association of Freeskiing Professionals.

Die einzelnen Videos findet ihr auf unserem YOUTUBE Cannel!!

Die TOP 5 im Überblick

  Freeski Männer Snowboard Männer Snowboard Frauen Freeski Frauen
1 Quinn Wolferman (USA) Emil Ulsletten (NOR) Yuka Fujimori (JPN) Sofia Tchernetsky (CAN)
2 Gus Kenworthy (USA) Brandon Davis (USA) Tess Coady (AUS)  
3 Eirik Sateroy (NOR) Seppe Smits (BEL) Hanne Eilertsen (NOR)  
4 Ethan Swadburg (USA) Kaito Inamura (JPN) Nora Frisvold (NOR)  
5 Lyon Farrell (USA) Noah Wallace (USA) Andrea Straume (NOR)  

 

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Gewinner

JIB KING 2017

06. - 07.01. 2017

Jib King 2017 Freeski

Sam Baumgartner, Nina Ruster und Moritz Happacher sind die Jibber des Tages

Trotz Eiseskälte und einem halben Meter frischen Pow trafen sich am Dreikönigstag knapp 40 Rider im Absolut Park, um mit dem Jib King die Contest-Saison zu eröffnen. Die Shaper hatten ganze Arbeit geleistet und der Jib Park stand perfekt präpariert für die Jungs und Mädels bereit, die mit kreativen und abwechslungsreichen Runs um die Titel jibbten.

Flüssig und stylisch sollten die Lines sein, lieber eine Drehung weniger und dafür clean gestanden — darauf wies Judge Josh Absenger die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim morgendlichen Riders Meeting gleich hin. Doch die Auswahl an unterschiedlichen Obstacles im Jib Park bot allen Teilnehmern genügend Raum für individuelle Runs. Wie jedes Jahr wurde in drei Kategorien gewertet: Men, Women und Boys U15. Alle Teilnehmer hatten zwei Runs, um ihre Skills zu zeigen— bei den Ladies und den Boys zählte der bessere für das Endergebnis, während die Männer um den Einzug ins Finale kämpften. Auf die Gewinner aller drei Kategorien warteten feine Sachpreise von Tigas Base. 

Zuerst waren die Männer am Zug:  Von Anfang an war das Trick-Level hoch und die Jungs nahmen den Jib Park richtiggehend auseinander, bis sich die besten Acht für das Finale am Stairset qualifizierten. Hier hatte jeder Finalist vier Versuche, jedoch mussten für die Wertung zwei unterschiedliche Tricks gezeigt werden. Sam Baumgartner gewann den Jib King Titel mit einem sicken Fs Switch Up Sideflip to Fakie an der Beton-Ledge und einem Switch Lip 270 On am Downrail. Gideon Mayer holte sich Platz zwei mit einem Lip 270, 270 Out am Doublekink Rail und einem Switch Lipslide to Fakie am Downrail. Platz drei ging an Maj Stirn mit einem Onefoot Slide Change Leftside 360 Out an der Beton-Ledge und einem Frontside Switch Up Pretzel 270 Out am Doublekink. 

Bei den Ladies überzeugte Nina Ruster die Judges mit einem Rightside 360 Safety am Jib-Kicker, einem wunderschönen 270 auf das Downrail und einem stylischen Blindside 450 Off am Flatrail. Auf Platz zwei und drei schafften es zwei Absolut Park Teamfahrerinnen: Stefanie Mössler mit einem P360 Mute, einem Lipslide am Downrail und einem Railslide Pretzel 270 Off sowie Regina Rathgeb mit einem 360 Safety Grab, 270 On am Downrail und einem Fs Switch Up Fakie an der Waterfall Tube. 

Moritz Happacher setzte sich bei den Boys U15 mit einem stylischen Cork 540 am Jibkicker, einem Switch Lip 270 gefolgt von einem Backfoot Slide am Dropdown Rail durch. Michael Rohrmoser folgte auf Platz zwei mit einem Cork 5 Safety, einem Switch Lipslide Pretzel 270 Out am Downrail und einem Switch Up 270 Out am Flatrail. Luis Resch sicherte sich Platz drei mit einem Rightside 360,  einem Slide 270 Out und einem Switch Up 270 Out am Dropdown Rail. 

Beim Jib King 2017 wurde dem vielleicht kältesten Tag der letzten fünf Jahre der Mittelfinger gezeigt und mit kreativen Tricks auf hohem Niveau das erste Zusammentreffen der Freeski-Szene im neuen Jahr gefeiert. Stefanie Mössler fasst den Tag so zusammen: „Es war heute wieder voll schön, weil das Flair und das Ambiente ist ein anderes, wenn es frisch geschneit hat. Das Wetter war vielleicht nicht perfekt, aber das ist beim Jibben ja egal. Wir haben jedenfalls perfekten Schnee gehabt und es war super geshapet und einfach eine Gaudi.“

RESULTS Freeski

Men Men U15
1. Sam Baumgartner 1. Moritz Happacher
2. Gideon Mayer 2. Michael Rohrmoser
3. Maj Stirn 3. Luis Resch
4. Max Heider 4. Philipp Strubreiter
5. Fabio Doberauer 5. Filippo Kreindl
6. Julius Gerhardt 6. Laurin Hafner
7. Nik Podrepsek 7. Felix Steindl
8. Ziga Kovacic 8. Manuel Lerchbaumer
9. Johannes Fritzenwallner 9. Simo Peltola
10. Jonas Seiwald 10. Nico Huber
11. Michael Plutke 11. Nic Biembacher
12. Julian Soucha 12. Christian Lanner
13. Raphael Wöhrer 13. Stefan Heiss
14. Tim Van Dyck 14. Elias Gwehenberger
15. Matthias Krallinger 15. Daniel Lindmoser
16. Patrick Ertl 16. Sebastian Pichler
17. Kevin Klima  
   
Woman  
1. Nina Ruster  
2. Stefanie Mössler  
3. Regina Rathgeb  
4. Patrizia Holzmann  

 

Jib King 2017 Snowboard

Jeremie Unterberger, Klara Dinold und Jan Vogrin sichern sich die Titel im Snowboard-Contest

Bei Sonnenschein und klirrender Kälte ging der Jib King in die zweite Runde: Rund 20 Snowboarder und Snowboarderinnen ließen es sich trotz -21 Grad Celsius nicht nehmen, sich zum ersten Snowboard-Contest der Saison im Absolut Park zu treffen. Der Jib Park stand erneut top geshaped da und lud mit elf unterschiedlichen Obstacles zu individuellen, anspruchsvollen Runs ein.

Kreativität, Style und Technik standen für das Judge-Team rund um Teo Ivancic im Vordergrund, gewertet wurde wie immer in drei Kategorien: Men, Women und Boys U15. Alle Teilnehmer hatten zwei Runs, um ihre Skills zu beweisen — bei den Ladies und Boys zählte der bessere für das Endergebnis, während die Männer um den Einzug ins Finale am Stairset kämpften.

Gestartet wurde mit der Qualifikation der Männer: Das Level war von Anfang an extrem hoch und die Jungs zeigten kreative und super-stylische Tricks auf den unterschiedlichen Jib-Obstacles — u.a. Kicker, Downrail, Flatrail, Dropdown Rail, Waterfall Tube. Die besten Acht qualifizierten sich für das Finale am Stairset und hatten hier jeweils vier Versuche. Erneut war Vielseitigkeit gefragt, denn für die Wertung zählten die beiden besten unterschiedlichen Tricks. Obwohl zu Mittag Wolken und starker Wind aufzogen, gaben die Jungs im Finale Vollgas und sorgten für einige lautstarke „Wows“ bei Zuschauern, Judges und Speaker Henry Jackson.  Jeremie Unterberger gewann mit einem Cab 270 Fs Boardslide auf dem Downrail und einem 50-50 Fs 360 Out auf der Beton-Ledge. Konrad Sonne folgte auf Platz zwei mit einem Bs 270  Bs Boardslide auf dem  Downrail und einem  Bs 180 Gap Switch 50-50 auf dem Doublekink Rail. Den dritten Platz holte sich Felix Reicher mit einem Cab 180 Gap auf dem Doublekink Rail und einem Cab 270 Gap Fs Boardslide auf dem Doublekink Rail. 

Auch die Ladies gaben bearbeiteten den frisch geshapten Jib Park gekonnt mit anspruchsvollen Tricks. Klara Dinold sicherte sich mit einem Bs 360 Indy über den Kicker, einem Bs Boardslide auf dem Downrail und einem Bs Lip Slide auf der Waterfall Tube den Titel der Jib Queen. Georgia Nicholls-Austin landetet mit einem Bs 360, einem 50-50 Bs 180 Out auf dem Downrail und einem Switch Bs Boardslide auf dem Flatrail auf dem zweiten sowie Tinkara Tanja Valcl mit einem Fs 360, einem Bs Boardslide auf dem Downrail und einem Fs Lipslide auf der Waterfall Tube auf dem dritten Platz. 

Bei den Rookies überzeugte Jan Vogrin die Judges mit einem Backflip, Bs Boardslide auf dem Downrail und einem 50-50 Fs 360 Out auf dem Flatrail. 

Neben Fame warteten bei der anschließenden Siegerehrung im Chillhouse fette Sachpreise auf die ersten drei Plätze aller Kategorien, u.a. von Tigas Base. Danach ging es zur Après Jib Party ins Tal, wo noch das eine oder andere Bierchen gekippt wurde. 

Rob Lane aus Schottland, der sich den fünften Platz holte, war begeistert: „Es hat wirklich Spaß gemacht und war gut, wieder mit ein paar Freunden zu fahren, die ich letztes Jahr hier getroffen habe. Der Park ist fantastisch, sie bauen ihn so professionell und den Leuten hier liegt wirklich etwas an dem, was sie tun — einfach großartig.“  Und auch Jib King Jeremy Niederberger war zufrieden: „Fahren war gut und es hat alles super gepasst vom Setup her, aber es war heute halt wirklich ein kalter Tag.“ Das war es! Aber die top-motivierten Rider und Riderinnen zeigten dem Frost die kalte Schulter und wurden dafür mit einem Panorama der Extraklasse belohnt. 

Gesamtergebnisse Snowboard

Men Men U15
1. Jeremie Unterberger 1. Jan Vogrin
2. Konrad Sonne 2. Anej Hrzenjak
3. Felix Reicher 3. Linus Hannibal
4. Patrick Gruber  
5. Rob Lane Woman
6. Philipp Lessacher 1. Klara Dinold
7. Arturs Cukunde 2. Georgia Nicholls-Austin
8. Philipp Jank 3. Tinkara Tanja Valcl
9. David Wall 4. Kaili Randmae
10. Alex Bernhofer 5. Karlotta Killias
11. Kristaps Pipars  
12. Michael Auer  
13. Freddy Klatschow  

xx   REVIEW Jib King 2016