Review JIB KING 2018

05. - 06.01. 2018

Die Freeski Jib Kings und die Jib Queen auf dem Podium beim Jib King 2018.

Freeski

Am ersten Contest-Tag waren die Freeskier und Freeskierinnen am Zug: Tim van Dyck, Nico Huber und Loris Rudiger sicherten sich die Jib King Titel, Katrien Aerts wurde zur Jib Queen gekürt.

Die 48 Freeskier und Freeskierinnen wurden am ersten Contest-Tag bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen im perfekt geshapten Jib Park begrüßt. Zwölf Obstacles boten den Teilnehmern unterschiedliche Möglichkeiten, ihre Runs zu variieren und individuelle Trick-Combos zu zeigen. Neben der Vielseitigkeit der Tricks und Spins legte das Team um Head-Judge Josh Absenger bei der Wertung ein Augenmerk auf Progression, Style und eine saubere Ausführung der Tricks.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten zwei Runs zur Verfügung, um die Judges zu überzeugen — bei den Damen, den Kids und den Rookies zählte der bessere für das Endergebnis, während die Männer um einen Platz im Finale am Stairset kämpften. Die ersten fünf Plätze in allen Kategorien wurden mit hochwertigen Sachpreisen belohnt. 

Die Freeski-Ergebnisse

Gestartet wurde mit der Qualifikation der Männer: Das Trick-Level war konstant hoch und die Jungs zerlegten den Jib Park zwischen Frauenalm und Chill House, bis sich die besten Acht für das Finale am Stairset qualifizierten. Hier hatte jeder Finalist vier Versuche, jedoch mussten für die Wertung zwei unterschiedliche Tricks gezeigt werden. Am Ende setzte sich Tim van Dyck mit einem 270 Switch Up 270 Out und einem Super K-Fet — beide auf dem Downrail — durch, gefolgt von Maj Stirn auf Platz zwei. Dieser zeigte einen Switch 270 to Switch auf dem Doublekink Rail und einen One Foot Change One Foot Leftside 360 Out auf der Ledge. Platz drei ging an Fabian Mühringer mit einem 450 to Switch  und einem Transfer 180 to Switch 50-50, beide auf dem Doublekink Rail.

Bei den Damen beeindruckte Katrien Aerts die Judges mit einem 360 Mute auf dem Jib-Kicker, einem Railslide auf dem Downrail und einem Waterfall Rail to Switch. Victoria Ressel holte sich Silber mit einem Boxslide to Fakie und einem Rightside 180. Bronze ging an Greta Staudacher, die einen Boxslide und einen Leftside 180 zeigte. 

Nico Huber gewann in der Rookie-Kategorie mit einem Cork 5 Japan auf dem Jib-Kicker, einem Switch Railslide Pretzel 270 und einem Railslide Opposite 270. Den zweiten Platz sicherte sich Klemen Vidmar mit einem Switch 540 Shifty auf dem Kicker, einem Railslide 270 Out auf dem Downrail und einem Railslide Pretzel 450 Out. Auf den dritten Platz jibbte sich Peter Vidmar mit einem super cleanen Flat 3 am Kicker, einem Railslide 270 Out, einem 360 Tap auf dem Truck Wheel und einem Lipslide auf dem Waterfall Rail. 

Bei den Kids setzte sich der jüngste Teilnehmer des Contests durch, der 11-jährige Loris Rudiger. Er zeigte einen 360 Safety Grab auf dem Jib-Kicker, einen schönen Railslide und einen Transfer auf dem Kinked Rail. Robert Rettensteiner folgte auf dem zweiten Platz mit einem supersauberen Backflip, einem Slide to Fakie und einem Transfer to Switch auf dem Kinked Rail. Maximilian Bassin holte sich den dritten Platz mit einem 360 Handtrack, einem Railslide auf dem Downrail und einem Railslide to Fakie. 

Results Freeski:

Men Rookies Kids
1. Tim van Dyck 1. Nico Huber 1. Loris Rudiger
2. Maj Stirn 2. Klemen Vidmar 2. Robert Rettensteiner
3. Fabian Mühringer 3. Peter Vidmar 3. Maximilian Bassin
4. Gideon Mayer 4. Noel Gruber 4. Stefan Heiss
5. Daniel Hanka 5. Arne Peerlinck 5. Bernhard Hafner
6. Lukas Eisl 6. David Rettenegger 6. Sebastian Pichler
7. Christian Gander 7. David Reicher  
8. Ziga Kovacic 8. Samuel Cherlias  
9. Matthias Krallinger 9. Sandro Hafner  
10. Raphael Wöhrer 10. Yelle D’Melft Women
11. Johannes Sieberer 11. Luis Resch 1. Katrien Aerts
12. Daniel Gander 12. Jost Klaniar 2. Victoria Ressel
13. Alexander Schaffer 13. Cyrille de Lange 3. Greta Staudacher
14. Niko Wimmer 14. Laurin Hafner  
15. Tobias Huber 15. Kilian Wolfram  
16. Sebastian Dietmann 16. Hannes Wieser  
17. Mathias Fußner 17. Tobias Kaulfersch  
18. Peter Pumsenberger 18. Tommy Seyringer  
  19. Alex Walkner  
  20. Paul Strasser  
  21. Jacob Pilz  

Alle Jib King 2018 Gewinner der Kategorie Snowboard.

Snowboard

45 Snowboarder und Snowboarderinnen trafen sich am Dreikönigstag zum Jib King im Absolut Park Flachauwinkl. Florian Pötzl, Motiejus Morauskas und Aljaz Sladic setzten sich in der Jib-Schlacht durch und wurden zum Jib King und Georgia Nicholls Austin zur Jib Queen gekrönt. 

Auch am zweiten Contest-Tag, der den Snowboardern vorbehalten war, stand der Jib-Park top geshaped da, am Himmel gab es perfektes Bluebird. Die zwölf Obstacles boten auch den 45 Snowboardern und Snowboarderinnen jede Menge Optionen für abwechslungsreiche und kreative Runs. Style, eine saubere Ausführung und die Variation der Tricks und Spins waren dem Team um Head-Judge Andy Lehmann bei der Wertung besonders wichtig. 

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten zwei Runs zur Verfügung, um die Judges zu überzeugen — bei den Damen, den Kids und den Rookies zählte der bessere für das Endergebnis, während die Männer um einen Platz im Finale am Stairset kämpften. Die ersten fünf Plätze in allen Kategorien wurden mit hochwertigen Sachpreisen belohnt. 

Ergebnisse Snowboard

Die Jungs der Kategorie Men machten es den Judges wirklich nicht leicht — sie lieferten sich einen harten Kampf um den Einzug ins Finale und überzeugten mit  technisch anspruchsvollen Tricks und solidem Style. Die besten Acht qualifizierten sich für das Finale am Stairset, wo sie jeweils vier Runs hatten. Erneut war Vielseitigkeit gefragt, denn für die Wertung zählten die beiden besten unterschiedlichen Tricks. Den Sieg holte sich Florian Pötzl mit einem Cab 180 to Bs 360 auf dem Downrail und einem Fs Lipslide Pretzel Out auf dem Downrail. Den zweiten Platz belegte Konrad Sonne mit einem Fs Hardway 180 Gap to Switch 50-50 auf dem Double Kink Rail und einem Bs 360 Gap to 50-50 auf dem Double Kink Rail. Florian Judmayer sicherte sich Platz drei mit einem Fs 270 Gap auf dem Double Kink Rail und einem Switch Bs 270 Gap auf dem Double Kink Rail. 

Bei den Damen überzeugte Georgia Nicholls Austin die Judges mit einem Backflip, einem Fs Boardslide und einem 50-50 Fs 180 Out . Auf Platz zwei folgte Tinkara Valcl mit einem Fs 360, einem Fs Boardslide und einem Noseslide auf dem Waterfall Rail. Den dritten Platz belegte Agne Stasinskaite mit einem Method, einem Fs Boardslide und einem 50-50 Fs 180. 

Bei den Rookies gewann Motiejus Morauskas mit einem Cab 540, einem FS 270 Bonk auf dem Truck Wheel und einem 50-50 Fs 360 Out. Kyro Zonneveld landete Silber mit einem Fs 360, einem Frontboard Pretzel, einem Cab 180 und einem Boardslide auf dem Waterfall Rail. Gytis Vebra holte verdient Bronze mit einem Backflip, einem Boardslide 270 und einem 50-50 Fs 360. 

In der neuen Kids-Kategorie sicherte sich der neunjährige Aljaz Sladic den ersten Platz, er zeigte einen sicken Run mit einem Cab 540, einem Boardslide, einem Tailbonk am Truck Wheel und einem Boardslide auf dem Waterfall Rail. Platz zwei ging an Fabian Steindl mit einem Stalefish Grab, einem 50-50, einem Ollie und einem Boardslide to Fakie. Linus Hannibal landete mit einem Fs 180, einem Boardslide to Fakie und einem 50-50 auf Platz drei.

Results Snowboard: 

Men Rookies Women
1. Florian Pötzl 1. Motiejus Morauskas 1. Georgia Nicholls Austin
2. Konrad Sonne 2. Kyro Zonneveld 2. Tinkara Valcl
3. Florian Judmayer 3. Gytis Vebra 3. Agne Stasinskaite
4. Jeremie Unterberger 4. Bono Kralj Kos 4. Klara Dinold
5. Cedric Meunier 5. Clemens Siraki 5. Johanna Blum
6. Toni Hofer 6. Anej Herzenjak 6. Sabina Lindmoser Pintar
7. Naj Mekinc 7. Tobias Goller 7. Guoda Malinauskaité
8. Felix Reicher 8. Seimen Leymüller 8. Franziska Herberg
9. Alexander Bernhofer 9. Ozbe Kuhar 9. Pilar de la Cruz
10. David Wall 10. Lenart Maligoj 10. Alieke Everts
11. Manuel Lindmoser Pintar 11. Jan Vogrin  
12. Patrick Gruber    
13. Philipp Jank    
14. Julian Wiesinger    
15. Wout van der Keelen Kids  
16. Frederik Klatschow 1. Aljaz Sladic  
17. Gabrielius Baksevicius 2. Fabian Steindl  
18. Nick Von Engeln 3. Linus Hannibal  
19. Philipp Vidmar    
20. Martin Wegscheider    
21. Uzpolevicius Domas